Eine Frau lacht, sitzt am Tisch und bastelt an der Erstellung ihres eigenen Krimidinners

Krimidinner selbst machen: Anleitung in 5 Schritten

Anna 2 Min. Lesezeit

Geschrieben von Anna – ich plane, teste und verfeinere jedes Erlebnisdinner selbst, bevor es in den Shop kommt.

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Ein Krimidinner selbst machen heißt: Charaktere entwickeln, Hinweise timen und ein Menü planen, das zur Geschichte passt. Machbar ist das gut selbst – mit dieser Anleitung in 5 Schritten hast du in wenigen Stunden Vorbereitung ein eigenes Konzept stehen.

Das brauchst du

  • Eine einfache Grundgeschichte mit einem "Opfer", einem Motiv und 4–8 Verdächtigen
  • Rollenkarten (ein Word- oder PDF-Dokument reicht) für jede:n Gast
  • 5–8 Hinweiskarten, die über den Abend verteilt werden
  • Ein Menü mit mindestens 3 Gängen, um genug Zeit für die Handlung zu haben
  • Einen groben Zeitplan für den Abend

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: Die Grundgeschichte entwickeln

Leg zuerst das "Opfer" und das Verbrechen fest – meist reicht ein einfacher, fiktiver Mordfall. Überlege dir dann 4–8 Verdächtige mit je einem eigenen Motiv, damit später mehrere Personen plausibel verdächtig wirken. Halte die Geschichte bewusst einfach: Ein zu verschachtelter Fall überfordert eher, als dass er begeistert.

Schritt 2: Rollen und Charaktere schreiben

Für jede:n Gast entsteht eine kurze Rollenbeschreibung: Name, Beziehung zum Opfer, ein Geheimnis und ein Motiv. Wichtig ist, dass nicht jede Rolle gleich viel weiß – so bleibt während des Abends Raum zum gegenseitigen Befragen. Verschicke die Rollen mindestens 3–4 Tage vorher, damit sich alle einlesen können.

Schritt 3: Hinweise timen

Verteile 5–8 Hinweise über den Abend, statt alles auf einmal preiszugeben. Eine bewährte Faustregel: ein neuer Hinweis pro Gang. Hinweise können physisch sein (ein Zettel unter dem Teller, ein Gegenstand am Platz) oder mündlich von einer Gastgeber-Rolle eingebracht werden.

Schritt 4: Das Menü mit der Handlung verbinden

Plane mindestens 3 Gänge – das gibt der Geschichte genug Raum, sich zu entfalten. Kleine Details verstärken den Effekt: ein Gericht, das eine Rolle "vergiftet" haben könnte, ein Gang, der bewusst verzögert serviert wird, um Spannung aufzubauen. Das Essen soll Teil der Inszenierung sein, nicht nur nebenherlaufen.

Schritt 5: Den Abend moderieren

Eine Person sollte die Moderation übernehmen: Hinweise zum richtigen Zeitpunkt ausgeben, bei Verzögerungen den Ablauf im Blick behalten und am Ende die Abstimmung bzw. Auflösung leiten. Plane für die Auflösung selbst 20–30 Minuten ein – das ist der Höhepunkt des Abends und sollte nicht gehetzt wirken.

Häufige Fehler & wie du sie vermeidest

  • Zu komplizierte Handlung: Für die erste eigene Runde lieber einen einfachen Fall mit wenigen Verdächtigen wählen.
  • Rollen zu kurzfristig verschickt: Ohne Vorlaufzeit wirkt der Abend unvorbereitet statt spannend.
  • Kein Zeitplan: Ohne groben Ablaufplan zieht sich entweder das Essen oder die Auflösung zu sehr in die Länge.

Fazit

Ein eigenes Krimidinner zu entwickeln, ist mit diesen 5 Schritten gut machbar – der größte Zeitaufwand steckt im Schreiben der Rollen und im Timing der Hinweise. Mehr zum Grundprinzip liest du in unserem Krimidinner-zuhause-Guide. Keine Lust, alles selbst zu schreiben? memomeals bietet keine klassischen Krimidinner-Boxen, aber interaktive Erlebnisdinner mit eigenem Spiel- und Story-Konzept – schau sie dir unten gerne an, falls dir das Prinzip zusagt.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert es, ein eigenes Krimidinner vorzubereiten?
Rechne für Geschichte, Rollen und Hinweise mit 3 bis 5 Stunden Vorbereitung, je nachdem wie detailliert der Fall werden soll.
Für wie viele Gäste eignet sich ein selbst geschriebenes Krimidinner?
4 bis 8 Verdächtige sind ein guter Richtwert – so bleibt der Fall überschaubar, aber es gibt genug Rollen für Spannung.

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